Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und sehen Sie, wie das Premium-Rinnensystem der Marke Zenit entsteht.

Wenn man von einer Fabrik sagen kann, dass sie malerisch gelegen ist, dann trifft das mit Sicherheit auf die Produktionsstätte ELEMENT zu, die Teil der Balex Metal Group ist. Das Werk entstand zwischen den beiden Gebirgszügen der Kleinen und Großen Fatra in der Slowakei. Seit 2011 werden dort moderne Dachrinnen und Dachzubehör aus Blech hergestellt.  

Wir kommen vor 6 Uhr morgens vor dem Werk an. In den Bergen, abseits der Hektik der Stadt, ist das Leben langsamer und ruhiger. An diesem Märzmorgen grüßt uns der Nebel an den Hängen.

Auf dem Arbeiterparkplatz bildet sich langsam eine Reihe Autos mit Kennzeichen, die mit ZA oder ZI anfangen. Das sind Einwohner von Žilina und der Umgebung. Ľubomír Cibulka, Direktor der Fabrik, erklärt uns, dass der Standort der Anlage kein Zufall ist.

„Im Kreis Žilina arbeitet man schon seit vielen Jahren mit Maschinen - man kann sagen, die Region hat sich geradezu darauf spezialisiert“, erklärt er und führt uns hinein. „Kennen Sie ZWL? Zu Zeiten der UdSSR war es die größte Lagerfabrik in diesem Teil Europas.

  

 

Nach der Pleite der Fabrik verloren viele hochqualifizierte Fachkräfte ihre Arbeitsplätze. Durch Lokalisierung ihrer Produktionsstätten in der Gegend von Žilina haben Investoren diese Tatsache glücklicherweise in eine Erfolgsgeschichte verwandelt. So war es im Falle des Konzerns KIA Motors, des Papierherstellers Colspedia oder uns, also ELEMENT“, fügt Direktor Cibulka hinzu.

Gleich nach sechs Uhr, nach einer kurzen Besprechung, laufen die ersten Maschinen an und erste Bestellungen gehen in der Verkaufsabteilung ein. In der Saison entstehen bei ELEMENT während einer Schicht bis zu 7.000 Meter Rinnen. Das bedeutet, dass pro Minute 15 Meter Ware die Produktionslinien verlassen.

Im Zentrum des Sortiments der Firma steht das Rinnensystem aus der Element-Serie, zu dem kürzlich das Premium-Produkt ZENIT hinzukam. Ľubomír Cibulka könnte stundenlang Geschichten über ZENIT erzählen. Nur das Telefon unterbricht ihn hin und wieder.

„Was ZENIT von seinen Konkurrenten unterscheidet, ist die absolute Korrosionsbeständigkeit seiner Produkte, ein um 25 Prozent höheres Wasseraufnahmevermögen im Vergleich zu traditionellen Dachrinnen (200 m3 im Vergleich zu 150 m3) sowie Ausführungen von Verbindungssystemen, die Dachdeckern die Arbeit deutlich erleichtern. „Kommen Sie, ich zeige Ihnen, wie die Produktion aussieht!“, lädt der Direktor ein.

 

 

Beim Hinuntergehen laufen wir an der Kantine vorbei. An der Tür hängt das Wochenmenü. Mitarbeiter können jeden Tag aus fünf Gerichten wählen. Auf der Liste finden wir auf Anhieb die traditionellen slowakischen Knedliki.

„Sie können unterschiedlich sein, mit Fleisch oder mit Früchten. Möchten Sie sie probieren? Sie werden Ihnen sicherlich schmecken,“ lädt Ľubomír Cibulka ein.

Nach der schmackhaften Verkostung kommen wir in der Halle an. Es ist 10 Uhr, also mitten in der Schicht, und drinnen arbeiten ein Dutzend Menschen. Der Produktionsprozess ist hier weitgehend automatisiert. Nur die komplexesten Vorgänge werden manuell durchgeführt.

Die meisten Mitarbeiter befassen sich mit der Koordination von Prozessen und der Qualitätskontrolle. Letztere ist extrem genau. Der Kunde muss schließlich ein Produkt der Spitzenklasse erhalten. Daher ist der Prüfprozess mehrstufig.

Die erste Person, die die Qualität des Produkts überprüft, ist der Produktionslinienarbeiter, der nächste ist der technische Spezialist, dann das Lagerpersonal und zum Schluss der Haupttechnologe.

 

  

Eine entsprechend überprüfte Bestellung wird komplettiert und für den Versand vorbereitet. Während der Saison kommt es vor, dass täglich mehr als 10 große LKWs das Hauptlager verlassen. Da gibt es keinen Spielraum für Fehler.

In Spitzenzeiten arbeitet ELEMENT im Zweischichtsystem. Die letzten Arbeitnehmer beenden ihre Arbeit um 22 Uhr. Gemäß örtlicher Tradition verbringen sie den Abend vor dem Wochenende in einer der vielen Kneipen, die hervorragendes Bier servieren, unbedingt mit einer zwei Finger dicken Schaumkrone.

 

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